Männer sind wie Sparschweine….

die, in denen am wenigsten steckt, machen den größten Lärm.

Das hat mir heut ein gewisser Mike bewiesen. Vor 4 Wochen kennengelernt, einmal auf einen Kaffee einmal Abends aus gegangen, tägliche SmS. Mir wurde das schon fast ein wenig zu viel, ich kam mir sogar latent observiert vor. Er hatte ja auch genug Zeit als Freizeitdesigner. Große Schwüre über mehr als Sympathie und Gefallen an mir kamen in fast jedem Satz, in jeder Geste vor. Gleichzeitig debütierte ich bei ihm als Vergangenheitbewältigungstherapeutin. Vermutlich war es genau diese Mischung aus diesem ansuddern und aussuddern die mich an Distanz gewinnen ließ. Und auch dass ich mir eine Lungenentzüngung eingefangen hab (vermutlich an dem Abend wo wir an der Donau vom Regen überrascht wurden, was aber der Geschichte über die gemeine Ex keinen Abbruch tat, denn sie war ungefähr so spannend wie der berühmte Reissack der in China umfällt) Ich erlaubte mir in diesen 2 Wochen, pneumoniebedingt, Ruhe einzufordern. Jawoll, ich bräucht schon fast einen Sekretär der meine SmS bearbeitete. Nachdem ich eine abendliche Einladung an meinem ersten fieberfreiten Tag ausschlug kam von dem jungen Mann auch nimmer viel. Mein vorsichtiges nachfragen seines Befindens wurde erst Tage später kurz angebunden kommentiert. So entschloss ich mich für die „Ich weiss von nichts und ausserdem war ichs nicht“ Methode und verhielt mich ruhig. Irgendwann kam eine bitterböse Anschuldigung wie Schluss machen wollen. Ähm. Wie zum heiligen Herpesbläschen kann man etwas beenden was nicht begonnen hat? Ich ignorierte diese Anschuldigung promt und dachte mir es liegt irgendwie an spezifischen XY-Tagen die Wissenschaftler sicher noch erforschen werden. Uns XX-Behafteten wird ja auch so manche Gemütsregung auf die Tage geschoben. Ja. Nein. Wie sich heut herausgestellt hat, ist der Gute eh grad schwer verliebt, aber plötzlich in eine Andere. Weil ich mich ganze 4 Tage nicht bei ihm gemeldet habe.

Aber mir Vorwürfe machen.

Abstinenzreflexion

Nun ja, ich weiss ich war ne Zeit nicht anwesend hier. Was nicht heißt es gäbe nichts zu erzählen, im Gegenteil. Gedanken drängen förmlich nach draußen, wollen niedergeschrieben werden… müssen aber vorher nur entwirrt werden… sind durcheinander gewürfelt.

Darum gibts vorerst nur etwas Anschauliches. Vom letzten Besuch in Wien.